Köln-Mülheim
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14.01.2007
Plädoyer fürs Netzwerkbüro

Mülheim - Das Netzwerkbüro "Sport in Metropolen" soll wenigstens mit einer halben Stelle weiterbetrieben werden. Das forderte die Mülheimer Bezirksvertretung bei ihrer jüngsten Sitzung auf Antrag der SPD-Fraktion einstimmig von der Stadtverwaltung. Das Büro entstand im Rahmen eines Pilotprojekts unter Beteiligung der Deutschen Sporthochschule und hatte die Aufgabe, als Koordinierungsstelle Sportvereine, Schulen, Kindergärten und Träger der Jugendhilfe im Stadtbezirk zu vernetzen, um vor allem Jugendliche zu mehr körperlicher Betätigung zu motivieren. Die Förderung für das Büro lief bereits Ende 2006 aus. "Das Projekt war sehr erfolgreich und wir wollen, dass die Arbeit fortgesetzt wird", so SPD-Bezirksvertreter Karl-Heinz Frebel. (KStA, aef)

Kommentar: Die Mülheimer Fahrrad Gruppe hat seinerzeit im Gespräch mit dem Netzwerkbüro angeregt, daß auch der Teilbereich "Bewegung im Alltag" gefördert werden soll. Sport fängt nicht erst auf dem Fußballplatz oder im Schwimmbad an. Die lokale Infrastruktur für Radfahrer zu verbessern, ist auch sinnvolle Bewegungs- und Gesundheitsförderung: sichere Schulwege, Seniorenradfahren, Radschutzstreifen zum Einkaufen auf der Frankfurter Straße. Das Thema ist weiterhin aktuell. (rb/MF)

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